Kurzbeschreibung

Konzept:

  • Zufall und Wahrscheinlichkeit: Petra Engelhardt - Lehrerin an der Hans-Fallada-Grundschule, Stephanie Reif und Kerstin Krech - Lehramtsstudentinnen der FU Berlin, Miriam Asmus - Dipl. Sozialarbeiterin, eLearning-Dozentin - LIFEe.V.
  • Kombinatorik: Petra Engelhardt und Miriam Asmus

Autorin/Layout: Miriam Asmus


Der Kurs wurde mit dem eXplorarium-Qualitätssiegel ausgezeichnet.


Creative Commons Lizenzvertrag
Zufall und Wahrscheinlichkeit von Petra Engelhardt, Stephanie Reif, Kerstin Krech und Miriam Asmus  ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


In dem Kurs „Von Zufall und Wahrscheinlichkeit“ steht nicht das Produkt der mathematischen Tätigkeit im Vordergrund, sondern der Weg dorthin, also das Entdecken, Erforschen und Erklären von mathematischen Zusammenhängen und Mustern.
Die Kinder werden mit dem Phänomen Zufall bekannt und sammeln erste systematische Erfahrungen. Sie lernen, zwischen sicheren und zufälligen Ereignissen zu unterscheiden.

Die Begriffe „Zufall“ und „wahrscheinlich“ begegnen den Kindern in vielen Alltagssituationen (Würfelspiele, Lose ziehen etc.). Sie benutzen Sätze wie: Wahrscheinlich regnet es morgen. Ich habe im Bus meine Freundin getroffen. So ein Zufall! Dabei gibt es Anlässe, in denen der Eintritt von Ereignissen eine gleich hohe Wahrscheinlichkeit hat (Laplace-Wahrscheinlichkeit). Dies gilt für alle (regelgerechten) Würfel- oder auch Münzwürfe (Kopf oder Zahl). Dennoch überwiegt nicht nur bei Kindern lange Zeit das Gefühl, der Ausgang eines Wurfes habe etwas mit „Glück“ zu tun oder sei eventuell magisch beeinflussbar. Das vollständige Verstehen des Wahrscheinlichkeitsbegriffs ist mit diesem Kurs jedoch nicht zu erreichen. Dies braucht Zeit und eine kontinuierliche Beschäftigung im Sinne des Spiralprinzips. Im Kurs geht es weniger um das Rechnen, sondern vielmehr um das Reden über Wahrscheinlichkeit.

Moodle-Version: 3.x
Verwendetes Nicht-Standard-Plugin: Fotogalerie
Fächer: Mathe, Deutsch Klassenstufe/n: 1 – 3/4
Kontext: PC-Raum mit einem Computer für jedes Kind; Möglichkeit für die Durchführung der Experimente
Gruppengröße: Wir haben mit einer Gruppen von 12-14 Kindern gearbeitet. Die Gruppengröße hängt vom Alter der Kinder und den Vorerfahrungen im Umgang mit dem Computer ab.
Pädagogisches Betreuung: Ideal ist eine Arbeit im Zweier-Team, da die Kinder sonst viel Geduld aufbringen und lange auf Unterstützung bei Fragen und Problemen warten müssen. Die Durchführung ist aber auch mit nur einer Lehrkraft durchaus möglich.
Zeitumfang: ca. 12-16 Termine mit je einer Schuldoppelstunde.