Olympia- das Heiligtum des Zeus

Olympia, das Heiligtum des Zeus, lag neben der Stadt antiken Stadt Elis, im Nordwesten der Halbinsel Peleponnes. Hier fanden die Olympischen Spiele der Antike statt.

Eingang zum Stadion rekonstruiertes Stadion

Neben den Bahnen für die Wettkämpfe existierten Tempel, um den Göttern Opfer zu bringen. Da die Olympischen Spiele Zeus gewidmet waren, gab es natürlich einen stattlichen Zeustempel. Auch eine große Werkstatt eines Bildhauers, existierte auf dem Gelände. Hier schuf der Künstler Phidia seine Zeusstatue.
Anderen Göttern, wie z.B. der Göttin Hera, war ebenfalls ein Tempel geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte wurden das Gelände und auch die Bauwerke öfters umgebaut.

Überreste des HeratempelsIm Jahr 394 n Chr. wurden die Olympischen Spiele als heidnische Zeremonie verboten. In dieser Zeit wurden die Griechen von den Römern beherrscht. Das Verbot erließ der römische Kaiser Theodosius I. Seine Religion war das Christentum. Menschen, die Zeus verehrten, waren für ihn Heiden, die er bekämpfte. Heimlich wurden die Spiele jedoch wohl noch weitergeführt, denn sein Enkel Theodosuis II, verbot sie 426 n. Chr. ein zweites Mal.

Ausgrabungsarbeiten in OlympiaMit der Zeit zerstörten Brände, Überschwemmungen, Erdrutsche und Erdbeben die Anlagen in Olympia. Deshalb wäre heute dort eigentlich gar nichts zu besichtigen.

Mithilfe vieler Menschen wurden jedoch die Überreste der Anlage wieder ausgegraben, freigelegt und teilweise rekonstruiert. Der Archäologe Enrst Curtis hat in der Zeit von 1875 bis 1876 mit einem Kollegen die Ausgrabungen geleitet und dieses Foto davon gemacht.
geändert: Samstag, 6. April 2013, 19:15