Lyrik und Reime

In der Lyrik spielen Reime eine wichtige Rolle. Der Reim ist eine Verbindung von Wörtern mit ähnlichem Klang. Das Reimwort ist immer das letzte in der Zeile - oder wie man bei Gedichten sagt - im Vers.

Genauer gesagt ist ein Reim der Gleichklang von betonten Vokalen und der ihm folgenden Laute.

Beispiel: laufen - saufen, lauf - sauf.


Der Ursprung des Wortes Reim liegt im germanischen rim, wo es Reihe oder Zahl bedeutete.

In der chinesischen Kultur wurde schon vor über 2000 Jahren gereimt. In der heidnischen und christlichen Spätantike (800 vor bis 600 nach Christus) wurde ebenfalls gereimt.

Der Koran, der im 7. Jahrhundert verfasst wurde, ist als Reimprosa geschrieben. Das ist eine litrarische Form, die die Endreime benutzt.

In Deutschland haben im 18. Jahrhundert die berühmten Dichter Klopstock, Goethe, Schiller und Hölderlin viele Gedichte und Reime verfasst, die heute noch gelesen werden.

Heute ist der Reim sehr lebendig in der Rap-Poetry Szene.
geändert: Freitag, 28. Februar 2014, 14:42